Agentur Kou Partner: Paul Schrader

[ NOHO Art ] x Paul Schrader

New York Feeling im Herzen Hamburgs – Am Samstag, den 09. September lud das NOHO gemeinsam mit Paul Schrader zu einer exklusiven Vernissage, die in den Ausstellungsräumen des NOHO Clubs im 2. Stockwerk stattfand. Auf rohem Beton hingen die abstrakten Werke des Künstlers, die in ihrer Gesamtheit die Entwicklung im Werk Schraders skizzierten. Zwischen Drinks, Networking und entspannten Klängen traf sich Deutschlands Fanbase des aufstrebenden Künstlers, um neue Arbeiten zu zelebrieren und die Werke im Original in Augenschein zu nehmen, denn jedes einzelne von ihnen ist ein Unikat. Kunst und Nachtkultur im Einklang, kein Wunder also, dass es im Anschluss zum gemeinsamen Feiern in den NOHO Club ging.  

[ NOHO ART ] ist eine Symbiose aus Kunst und Nachtleben. Das [ NOHO ] geht mit einem der angesagtesten Künstler eine Liaison ein und lädt zu einer außergewöhnlichen Vernissage mit einer anschließenden Feier ein, die die Kultur in Hamburg bereichert. 
 
Am 9. September präsentieren sich das [ NOHO ] und der aufstrebende Künstler Paul Schrader gemeinsam in den Ausstellungsräumen des [ NOHO ] im 2. Stock. Neben ganz neuen Arbeiten wird auch das frühe Werke »Beast« in 3x2 Metern gezeigt. Die Zusammenstellung der Werke skizziert eine Entwicklung im Werk Schraders: Von seinen appropriativen Werken bei denen er sich der »Abstract Paintings« Richters bedient, sie ihrer historischen Bedeutung entleert und durch das Malutensil Kreditkarte, als lebenswichtiges Utensil des 21. Jahrhunderts, den Kunstmarkt karikiert, hin zu Werken namens »Real Dots«. Wie »non-finito« haften die bunten Acrylflecken auf der dispersen weiß grundierten Leinwand. Pablo Picassos Idee des »non-finito« entwickelte sich in seinem Spätwerk. Der unvollständige Farbauftrag, die offenen Konturen seiner Figuren, die blasse Grundierung der Leinwand: diese Leerstellen eröffnen Gedankenspielräume für den Betrachter. Bei Paul Schrader ist die figurative Malerei ganz ins Abstrakte verkehrt und dennoch gibt es Leerstellen: Farbtupfer, die wie verblasste einsame Blumen auf einer Leinwand haften. Der schwunghafte Farbauftrag bei den Bildern lässt die »A Deluge« Zeichnungen Da Vincis assoziieren und holt sie kraft Farbe und Größe in das 21. Jahrhundert. So bemerkte Thomas Crow in seinem berühmten Essay »Unwritten Histories of Conceptual Art« zu recht: »Beinahe jedes ernst zu nehmende zeitgenössische Kunstwerk rekapituliert auf einer impliziten oder expliziten Ebene die historische Sequenz der Objekte, zu denen es gehört«.
Für Schrader geht es bei seiner Kunst weniger um die theoretische Bedeutung, als viel mehr um die visuelle Kraft der Bilder, die uns in einer völlig reizüberfluteten Gesellschaft einen Moment der Ruhe geben:
»Meine Bilder haben nicht den Anspruch Wahrheiten zu erzählen, sondern uns zu beschäftigen und zu berühren. Das können Formen und Farben sehr gut. Durch die Komposition der Farben auf der Leinwand entsteht ein Gefühl, eine Beziehung zwischen Betrachter und Kunstwerk, losgelöst von Theorien und Wahrheiten.«


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